|
Es war nicht
nur die atemberaubende Landschaft mit 200 Meter hohen Klippen vor einem
Regenbogen oder mit schneebedeckten Bergen an einem sonnigen Morgen, sondern
auch die vielen persönlichen Begegnungen in herzlicher Atmosphäre,
die eine diesmal recht kleine Gruppe der Europa-Union Haan in Irland begeisterte.
Politiker
wie die Labour-Abgeordnete für Süd-Kerry, Brenda Moynihan-Cronin,
oder der „grüne“ Stadtverordnete Malcolm Noonan, der die Gruppe im
Rathaus von Kilkenny empfing, standen als Gesprächspartner ebenso
zur Verfügung wie die Ethikprofessorin Maureen Juncker-Kenny , der
namhafte Wirtschaftswissenschaftler und Euro-Skeptiker Anthony Caushlan,
der Umweltschützer Matt Hodd oder der durch seine erfolgreiche Autobiographie
inzwi-schen international bekannt gewordene Schriftsteller Hugo Hamilton,
dessen Mutter vom Niederrhein stammte und der einen Gegenbesuch versprach,
diskutierten mit der Gruppe, die von Heiner Fragemann von der Europa-Union
Haan und Eckhard Ladner vom Europäischen Bildungs- und Begegnungszentrum
kompetent geleitet wurde. Besonders beeindruckend war der Besuch bei dem
pensionierten Lehrer und Fernsehproduzent Michael Delaney, der sich sehr
für den Erhalt der irischen (gälischen) Sprache einsetzt. Mit
Blick auf die Blasket-Inseln im äußersten Westen der grünen
Insel (und Europas) genoss man dort auch einheimische Spezialitäten.
Als Kontrastprogramm
erlebte man auch das pulsierende Leben der Hauptstadt Dublin, wo selbst
der Besuch des altehrwürdigen Abbey-Theaters organisiert werden konnte.
Von der Jungsteinzeit mit dem berühmten Ganggrab von Newgrange nördlich
von Dublin bis zum Nordirland-Konflikt spannte sich der Bogen historisch-politischer
Themen, die während der Reise intensiv behandelt wurden. Die Gruppe
erlebte ein Land im Wandel und eine Gesellschaft im Umbruch und war begeistert
von einem Land zwischen Tradition und Moderne.
Das Foto unten
zeigt die Haaner Reisegruppe vor dem Parlamentsgebäude, dem Dublin
Castle

|
|