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In die flämischen Städte
Gent,
Brügge
und Antwerpen ging ein viertägiger
Ausflug der Europa-Union Haan in Zusammenarbeit mit der VHS Hilden-Haan
unter Führung von Gerhard Mayer und Klaus Nilgen.
| Lochristi |
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Vor den Toren Gents wurde in der
vom Gartenbau dominierten Stadt Lochristi ein zum Teil im Nebenerwerb geführter
Ziegenbetrieb besucht.
Nach Erläuterung von Ziegenaufzucht
und Milchverarbeitung verwöhnte die Bäuerin die Besucher mit
frischer Ziegenmilch und Ziegenmilcheis.

Gent
In der alten Tuchmacherstadt Gent
am Zusammenfluss von Schelde und Leie fielen jedem sofort die imposanten
Türme der St.-Baafs-Kathedrale, der St.-Niklaas-Kirche und des Belfrieds
auf, daneben aber immer wieder alte Bürgerhäuser, zum Teil restauriert,
zum Teil aber kurz vor dem endgültigen Verfall. |
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Vom Dach der 1180 erbauten Burg
der Grafen von Flandern gibt es heute eine prächtige Aus- sicht -
nach der Besichtigung von mittelalterlichen Waffen und Folterwerkzeugen
für manchen eine notwendige Erholung. |
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Am Ufer der Leie lässt es sich
vortrefflich Kaffee trinken und ausruhen
(im Hintergrund
die Burg Gravensteen). |
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Eine Grachten- fahrt führte
auch in den Liebeskanal mit einem dem Holstentor nicht unähnlichen
Bauwerk. |
Brügge
Am Freitagnachmittag ging es in die
Puppenstube Flanderns, die Altstadt von Brügge, die zum größten
Teil autofrei ist. In der Heilig-Blut-Basilika konnte an diesem Tag die
dort aufbewahrte Blut-Reliquie verehrt werden. Zum Ausklang wurde die seit
1546 bestehende Brauerei "De Halve Maan" (Halbmond) besichtigt.
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Himmlische Ruhe herrscht immer noch
in den Beginenhöfen. Obwohl hier keine Beginen mehr leben, wird das
Zugangstor immer noch bei Sonnenuntergang geschlossen. |
| Hinter dem Burgplatz mit Rathaus
und Heilig-Blut-Basika steht der Belfried. |
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| Nicht nur vom Belfried, sondern
auch vom Dach der Brauerei "De Halve Maan" gibt es eine schöne Aussicht
auf Türme und Dächer der Stadt. |
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De
Haan
In dem u. a. von Deutschen gerne
besuchten Badeort De Haan bestand bei frischer Brise die Möglichkeit
zu einen Strandspaziergang. |
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Weiter ging die Fahrt entlang der
Nordseeküste mit der Straßenbahn in Richtung Ostende. Auf dem
Weg dorthin wurde die Befestigungsanlage "Fort Napoleon" besucht. |
Ostende
| Die Mercator, das ehemalige
Segel- schulschiff der belgischen Marine, gibt Einblick in die Zeit, wo
noch ohne Motorkraft und GPS gefahren wurde. |
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| Mit dem "Audio- Guide" in der Hand
geht es über steile Treppen kreuz und quer durch's Schiff, vorbei
an Kojen und Hängematten. |
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Damme
Per Bus ging es weiter in die Bücherstadt
Damme, ein kleines, aber früher bedeutendes Städtchen. Das Museum
ist Till Eulenspiegel gewidmet - er soll hier geboren sein.
Wieder nach Brügge ging es über
einen in napoleonischer Zeit gegrabenen Kanal mit dem Raddampfer "Lamme
Goedzak":

Antwerpen
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Antwerpen, die Hafenstadt an der
Scheldemündung, bildet den Schlusspunkt der viertägigen Reise.
Hier werden Güter aus ganz Mitteleuropa umgeschlagen. Antwerpen ist
auch das Zentrum des europäischen Diamantenhandels.
Die Reisegruppe besuchte ein Diamanteninformationszentrum
und wandelte anschließend auf den Spuren von Peter Paul Rubens, dessen
Haus im Zentrum der Stadt erhalten ist, und einige seiner Gemälde
zeigt.
Auf der Einkaufsmeile "Meir" treffen
wir vielfach die gleichen Läden wie auf Schadowstrasse oder Hohe Strasse.
Aber rundherum ist noch viel mittelalterliche Bausubstanz erhalten, die
per Pferdekutsche erkundet werden kann. |
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Blickfang am Grote Markt:
das zwischen 1561 u. 1565 erbaute
Rathaus |
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Strassencafes in engen Gassen locken
zahlreichen Sonntagsbesucher an. Wer will, kann hier frische belgische
Waffeln oder Fritten genießen. |
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Den Schlusspunkt der Reise bildete
der Sterckshof im Vorort Deurne mit seiner umfangreichen Ausstellung zur
Gewinnung und Verarbeitung von Silber. |

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