Am 2. Oktober 2010 machten sich 39 Haaner und Hildener Bürger und Bürgerinnen auf, um unter der Leitung von Heiner Fragemann und Jochen Wingerath an einer Führung durch das Kulturerbe "Zeche Zollverein" in Essen teilzunehmen. Nach einer Einstimmung über die besondere Bedeutung des Ruhrgebiets in geografischer, geologischer und politisch-geschichtlicher Hinsicht auf der Hinfahrt folgte vor Ort eine charmante, sachkundige Führung durch das ehemalige Zechengelände.
Im Inneren des Gebäudekomplexes wurden den Teilnehmern dann die durch Lärm, Staub und die besonderen Gefahren erschwerten Arbeitsbedingungen der Kunpel anschaulich vor Augen geführt. Bei den zum Teil dramatischen Bebilderungen kamen aber auch der besondere Zusammenhalt und der eigenartige Humor unter Tage nicht zu kurz. Eindrucksvoll auch die audivisuellen durchweg positiven Aussagen ehemaliger Kumpel üßger ihren "geliebten" Arbeitsplatz.
Bei einem
anschließenden Rundgang durch das benachbarte
Designmuseum wurde deutslcih, was gutes Design
heutzutage ausmacht. Nicht Mainstream steht im
Vordergrund, sondern das Gleichgewicht
zwischen Form, Funktion und Material zur
Verbesserung der Lebensqualität. Nur so stellt
Design einen immanenten Wert für die
Gesellschaft dar. So in jeder Form kulturell geläutert und gestärkt durch Currywurst mit Pommes rot-weiß wurde am Nachmittag die Heimfahrt angetreten.
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